- - - 4. September 2017 - - -

Der Herbst in der Blauen Villa

16.–23. Oktober 2017

Bereits ausgebucht!!

Kreta im Herbst für Soul-Sisters und Sturmfrauen

Die wilde Insel ruft dich!

Das verlorene Selbst – Rückkehr zu den Quellen weiblicher Macht und Energie

Was ist weiblich? Was macht Weiblichkeit aus? Wie können wir uns so definieren, dass es uns alle umfasst – die Femininen, die Burschikosen, die Lesben, die Mädchenhaften, die Vamps, die Mütter, die gewollt und ungewollt Kinderlosen, Teenager, junge Frauen, Ältere und Alte, Karrierefrauen, Verheiratete und Singles, Transidente und Transfrauen, mit XX-Chromosomen und mit XY-Chromosomen. (Ich hoffe, ich habe nicht irgendwen vergessen). Was also macht unsere Weiblichkeit aus? Was ist erlernte Rolle, Sozialisation und Zurichtung? Was ist unsere Natur? Was eint uns und was fangen wir mit unserer Weiblichkeit an? Worauf baut sich also deine ganz persönliche Kraft auf? Wie kommst du in deine Mitte und bleibst auch sicher dort? Woher beziehst du deine Energie? Wie hältst du sie, auch in den Stürmen des Lebens, wenn es nicht immer glattgeht?

Dieses Seminar auf der wilden Insel führt dich zurück zu den Quellen weiblicher Macht und Energie. Es schickt dich auf deinen Weg, den du eigenermächtigt und sicher gehen kannst.

16. Oktober bis 23. Oktober

Kreta,  Loutro

499,00 Euro ohne Reisekosten, Übernachtung und Verpflegung.

7 Übernachtungen in einem kleinen gemütlichen Hotel in Loutro, inkl. Frühstück und Bus-Transfer Heraklion – Sfakia (und retour) 430,00 Euro.

Wir werden in einem kleinen, gemütlichen Hotel in Loutro wohnen. Loutro liegt im Südwesten der Insel. Dort kommt man nur über den Wasserweg hin. Ein Wassertaxi bringt uns täglich an die schönsten Buchten, z.B. Marmarabucht oder Sweetwaterbucht. Wir arbeiten täglich je zwei Stunden vormittags und nachmittags. Der Rest ist purer Genuss und Urlaub und noch einmal Sonne tanken vor dem Winter.

 

27. – 31. Dezember 2017

Raunacht!

Rückblick, Orientierung, Ausblick

Im Zeichen der Venus

Auch in diesem Jahr wird es wieder in den Raunächten ein Zusammentreffen in der Blauen Villa geben. Ist schon eine alte Tradition. Die ersten Jahre auf dem Schlangenberg und nun schon seit fünf Jahren im neuen Domizil. Vom 27. – 31. Dezember werden wir einen Rückblick auf dein Sonnenjahr und Ausblick auf dein Venusjahr wagen. Ums Haus tobt die Percht mit ihrer wilden Jagd. Drinnen sitzen wir und lassen uns nicht irritieren. Diese Nicht-Zeit zwischen den Jahren ist die Zeit sich mit Kräften zu verbünden, die die Welt in der Balance halten; deine Welt, deine ganz persönliche Welt und auch die große, die augenblicklich leise bebt und unsere Zuwendung braucht.

Jedes Jahr hat astrologisch gesehen einen Jahresregenten. 2017 stand im Zeichen der Sonne.  Es ging um  Entfaltung, um das progressive Werden, das nicht unbedingt zielgerichtet ist, eher wie das gleichmäßige Hochdimmen des Lichts. Es war ( und ist ja noch) das Jahr, um sich im besten Licht zu zeigen. Das kommende Jahr 2018 ist ein Venusjahr. Aphrodite, wie sie in der griechischen Mythologie heißt, symbolisiert, Schönheit, Sinnlichkeit, Genuss. Aber auch Friedlichkeit und Gedeihlichkeit. Schauen wir doch mal, wie sich das auf dein persönliches Leben auswirkt. Mach gemeinsam mit mir einen Rückblick, eine Bestandsaufnahme, einen Ausblick auf die neue Zeit. Zieh Bilanz und verorte dich neu. Sammle die Kraft für das neue Jahr. Neben der Seelenarbeit kannst du in Bad Gleichenberg in die Therme gehen, den unvergleichlichen Kurpark genießen, Schlittschuh laufen, gemeinsam mit uns kochen, essen, lachen. Untergebracht wirst du in einem schönen Hotel.

27. bis 31. Dezember 2016

Teilnahmebegrenzung 10 Personen

Teilnahme 240,00 Euro ohne Übernachtung, und Verpflegung

Ort: Bad Gleichenberg, Österreich

 

Ausblick auf 2018

7. – 14. Mai 2018

Erkenne dich selbst – Das Geheimnis der alten Orakel

Zweite Reise des Kassandraprojekts! Sie beginnt in der schönen Stadt Chania im Westen von Kreta, wohin wir fliegen. Von dort geht es mit dem Schiff auf die Insel Kythira. Von dort wieder weiter mit dem Schiff auf den Peloponnes, Monemvassia. Dann weiter nach Mykene und Delphi. Anschließend von Athen aus wieder heim.

Kosten: Das Seminar: 499,00 Euro. Reisekosten und Verpflegung extra

Das Kassandraprojekt

 

Zur Einstimmung:

Das Kassandra-Projekt

Erkenne dich selbst – die alten Orakel und ihr Geheimnis

Ein Perspektivwechsel – eine Reise –

Stimmen erinnern

Höre sie flüstern, rufen, schreien.

Wer weiß schon noch wer Tyche, Ariadne, Penthesilea, Medea, Kassandra, Klystämnestra und Elektra waren und welche Bedeutung sie für uns Frauen in Europa bis auf den heutigen Tag haben. Wer weiß noch von dieser Gerichtsverhandlung vor 3500 Jahren, als zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit der Mord an einer Mutter ungesühnt blieb. Oder Ariadnes Verrat. Oder Medeas Verrat. Oder vom Kampf der mutigen Amazone Penthesilea gegen Achill. Warum die Furien seither machtlos wüten. Wer weiß, wie es wirklich war? Und warum sollte das jemand heute noch wissen wollen?

Wenn wir verstehen wollen, warum unsere Welt so ist wie sie heute ist, müssen wir in der Zeit zurückgehen. Bis dorthin, wo alles begann. „Alles“ ist der Krieg als alltägliche Gewohnheit, die Unterwerfung der Frau, diese seltsame autoaggressive Handlung einer Spezies, die es bei keiner anderen Art gibt.

Was wir dafür benötigen, ist ein Perspektivwechsel, wenn wir die alten Mythen lesen lernen. Das ist ein Abenteuer eigener Art schrieb Christa Wolf damals vor zwanzig Jahren, als sie die Geschichten von Kassandra und Medea neu erzählte.

Warum eine Reise in die Vergangenheit? Das hat doch mit uns nichts mehr zu tun?

Eine Gesellschaft, die nicht weiß, wo sie herkommt, weiß nicht, wohin sie geht. Ohne Ausgangspunkt kein Ziel.  Was wir dabei in der Schule über die alten Mythen lernten, sind alte Propagandaberichte der Eroberer. Noch heute ist von einem König Minos die Rede, wenn von der alten kretischen Kultur erzählt wird. Nur, dass der erstens etwa 1200 Jahre alt geworden sein muss, wenn wir der Propaganda glauben und außerdem findet sich nirgendwo auf Kreta auch nur der kleinste Fund, der auf einen König in jener Zeit hinweisen würde, wohl aber gibt es Anlass anzunehmen, dass neun Priesterinnen die Geschicke der Insel lenkten.  Wollen wir Frauen also wissen, wohin wir wollen, müssen wir die alten Zeiten einem Perspektivwechsel unterziehen; müssen schauen, was für Geschichten entstehen, wenn sie aus Frauensicht erzählt werden. Wir müssen wissen, wie es dazu kommen konnte, dass wir heute nach Jahrtausenden endlich wieder frei sind, aber nichts mit unserer Freiheit anzufangen wissen. Auch haben wir die Pflicht, unseren Töchtern und Söhnen und unseren Enkelkindern davon zu erzählen, wer wir waren und wie wir wurden, wer wir sind. Wenn wir es nicht bewahren, tut es keiner.

Das Kassandra-Projekt

Kann es sein, dass sie uns etwas zu sagen haben? Sollten wir endlich Kassandra zuhören? Und Medea rehabilitieren? Und Elektra zur Verantwortung ziehen? Ich will die Arbeit Christa Wolfs aufgreifen und fortführen. Nennen wir es Arbeit an unserem geistigen und seelischen Fundament.

Wer waren diese Frauen?

Märchenfiguren aus erdachten Dramen, die sich einsame Dichter ausgedacht haben? Unwahrscheinlich. Menschen geben seit mehr als Menschengedenken weiter, was Menschen erlebt haben. Dass man damit ziemlich richtigliegt, hat allein schon Heinrich Schliemann bewiesen, der sich genau an die Beschreibungen in den alten Mythen hielt und sowohl Mykene wie auch Troja fand. (und nicht nur er) Wir haben überdies ziemlich gute Berichte über eine Zeit, die schon im Hellenismus tausend Jahre vorüber war, in der ganz offensichtlich das Leben dieser großen Frauen angesiedelt war und das in die Geschichtsschreibung als das „dunkle Jahrhundert v.Z.“ einging. Eine Zeit großer Naturkatastrophen und kriegerischer Invasionen von Völkern, die aus dem Norden kamen und heute bei den Archäologen Luwier genannt werden.

Warum die weibliche Sicht eine andere Wirklichkeit erschafft und weshalb die Entmachtung der Männer mein Ziel ist. Mögen sie uns Freund, Bruder, Geliebter und Gefährte sein. Unsere Söhne sind sie ja allemal. Jedoch niemals mehr unsere Herren. Die Welt in ihren Händen führt zu Krieg und Zerstörung. Für solche Gedanken wurde ich, seit ich denken kann, als radikal bezeichnet und mal bewundert, mal gemieden, auch bekämpft, lächerlich gemacht und ignoriert. Man lernt, damit zu leben. Wichtigster Teil meines Werkes jedoch war immer die Frage, was denn unserer, der Frauen Anteil an diesem männlich-hierarchischen Realitätsprinzip ist? Denn das ist für mich entscheidend. Das Kassandra-Projekt befasst sich genau mit dieser Frage. Was hast du getan, Mutter, Schwester, Tochter, Freundin, Geliebte, Gefährtin, dass es so kommen musste? So lautet die Frage an Ariadne, an Medea, an Kassandra, an Klytämnestra und Elektra. Dreieinhalbtausend Jahre später fragen wir das. Weil wir vielleicht mit der Rückkehr an diese Knotenpunkte der alten Angst erkennen können, was wir heute tun müssen.

Das Programm

Wir arbeiten jeden Tag zwei Stunden vormittags und zwei Stunden nachmittags konzentriert an unserem Thema. Der Rest des Tages gehört dem Genuss von gutem Essen, guten Gesprächen, viel Spaß, Sonne, Meer und dem gesamten griechischen savoir-vivre!

Du willst wissen, warum man Geheimnisse nicht ausplaudern sollte? Frag Ariadne!

Du willst wissen, warum Fernbeziehungen ungesund sind? Frag Klytämnestra!

Du willst wissen, ob es wirklich Amazonen gegeben hat? Frag Penthesilea!

Du willst wissen, warum Männer immer wieder Riesenprojekte in den Sand setzen? Frag Kassandra!

Du willst wissen, warum Männer überall bevorzugt werden? Frag Elektra!

Du willst wissen, warum Beziehungen scheitern? Frag Medea!

 

 

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