- - - 28. September 2022 - - -

Fülle Vertrauen, Glück

Alles, was wir fühlen, denken oder hören, ist nur ein Teil dessen, was möglich ist. Das Unmögliche, das Unerhörte ist also das

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- - - 27. September 2022 - - -

Das unsichtbare Gift

Ich beschäftige mich hauptberuflich mit allem, was unsichtbar ist. Die einen meinen, dann sei ich Fachfrau für Humbug, die anderen können etwas damit anfangen. Letzteres ist mir natürlich lieber.

In unseren augenblicklichen Zeiten, in denen es sehr darauf ankommt, sich an Fakten zu halten und beweisbare Wissenschaft als Basis unserer Wirklichkeit an oberste Stelle der allgemein akzeptierten Wahrheiten zu stellen, ist das gar nicht so einfach. Alles, was nicht unmittelbar beweisbar ist, kann von den Fehlgeleiteten und psychotisch Beeinflussten missbraucht werden – und wird es ja bedauerlicherweise auch. Auch ich halte daran fest, denn es geht um viel, wenn nicht sogar alles.

Aber es gibt eben noch „das Andere“, es gibt Kunst und Kultur, es gibt Träume und Hellsicht, es gibt Philosophie und Magie, denn die Seele kann von Wissenschaft allein nicht leben.

Ich will das Sichtbare, das Greifbare,

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- - - 26. September 2022 - - -

Alles ist offen und ungewiss

Dieser Satz führt zu verschiedenen Zeiten zu verschiedenen Reaktionen. Manchmal ist der Satz eine Verheißung. Manchmal bedrohlich. Aber ein gewisses Schaudern bleibt. Denn immer ist an diesem Punkt die

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- - - 23. September 2022 - - -

In unbehütete Worte regnet es Gedankenlosigkeit hinein

Das weiß doch jede/r, dass Sprache mehr ist als nur das Kommunikationsrauschen, das uns über den Tag umgibt und in das jede/r Einzelne mit einstimmt. Was sagen wir, was hören wir, was bewirkt das Gesagte? Es ist mir beispielsweise unerträglich, wenn Leute

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- - - 22. September 2022 - - -

Überlebensstrategien

Das Bild, das wir uns von der Welt machen; die Erwartungen, die wir an das Leben haben, sind ausschlaggebend dafür, wie es uns ergeht in der Welt. Dieses Bild wiederum wird von den Erfahrungen vor allem in der Kindheit geprägt. Je nachdem, welche Erfahrungen wir machen durften und mussten, färbt sich der Himmel über uns und taucht alles in ein anderes Licht. Viele leben lebenslang unter dunklen

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- - - 20. September 2022 - - -

Neues vom Zirkus Aliti – die Wiederverzauberung der Welt

Es gibt keinen der nackten Realität mehr unterworfenen Platz als einen Bauernhof. Er ist ein wirklich nüchterner, geradezu ernüchternder Ort. Dabei wird er gern entgegen dieser Tatsache  als Projektionsfläche für Romantik bis hin zu dröhnendem Kitsch verwendet.

Man sah es im vergangenen Jahr bei uns überall. Der Immobilienboom machte es möglich, dass auch noch die letzte verfallene Bruchbude verkauft wurde. Und kaum war sie in Händen der zum bäuerlichen Leben neu entschlossenen Städter, hingen auch schon die Scheibengardinchen in Spitze und Leinen an den Fenstern.

Ich bin übrigens auch nicht frei von diesem Landhaus-Wahn, das gebe ich gern zu. Einmal abgesehen davon, dass mich die Schönheit der mich umgebenden Landschaft immer wieder atemlos macht. Der freie Blick auf Mutter Erde hat mich

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- - - 19. September 2022 - - -

Was ist der Sinn deines Lebens?

Lebe so, dass er dich und die Deinen ernährt! Das ist eine Aufforderung mit riesigem Anspruch, wenn doch die allermeisten Menschen, denen ich begegnet bin, sich ganz und gar nicht damit beschäftigt haben, dass es einen ganz individuellen Sinn des Lebens geben kann. Geschweige denn daraus eine Lebensperspektive abzuleiten, die auch noch

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- - - 16. September 2022 - - -

Daumen rauf, Daumen runter?

Wir halten uns viel darauf zugute, dass wir in einer Demokratie leben. Aber, das Leben in einer Demokratie ist voller Missverständnisse. Und die führen bisweilen an manchen Orten und in manchen Situationen zu unerfreulichen Grenzübertretungen, zu Distanzlosigkeit und Anmaßung. Es braucht also Achtsamkeit und Augenmaß, wo in totalitären Strukturen Unterwerfung und Strafe regeln, wie man miteinander umgeht, und was man sagen und tun darf im Zusammenleben mit allen anderen Menschen.

Und da hapert es gewaltig. Bei den meisten Menschen meines Kulturkreises. Das fällt ja nicht nur mir auf, weshalb das Thema Diskriminierung seit

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- - - 15. September 2022 - - -

Komm ins Leben

Das geht oft stufenweise vor sich. Da gibt es eine Zeit, da lauern die unerwarteten Schicksalsschläge ums Eck. „Die Einschläge werden immer häufiger“ sagte mir einmal eine Klientin, als sie sich mitten in einem von ihrem Exmann einseitig inszenierten Rosenkrieg befand. Ihr Kriegsvokabular erschien ihr angemessen angesichts ihrer traumatischen Erlebnisse. Später, als ich ihr geholfen hatte, ihrerseits einseitig aus diesem Rosenkrieg auszusteigen und den Ex mit seiner Giftgalle sich selber zu überlassen, wollte sie ihre Ruhe haben. Sie musste zu Kräften kommen. Ein Weg, der einige Jahre

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- - - 13. September 2022 - - -

Was das Leben dir immer schon mal sagen wollte

Lieber Mensch, du giltst nun schon seit einiger Zeit als erwachsen. Ich gratuliere. Aber du weißt ja selbst, wieviel davon schöner Schein ist. Nun sind schon so viele Jahre vergangen, dass es jetzt an der Zeit ist, dir neue Optionen zu unterbreiten. Die erste – du wirst es schon geahnt haben – ist die mit der größten Tragweite: Es ist

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- - - 12. September 2022 - - -

Ein guter Mensch sein wollen

Das ist das Problem: Jeder will das. Jeder glaubt zu wissen, dass er/sie richtig handelt. Jeder, versteht ihr? Jeder. Also auch der Typ, der Ausländer aus seinem Land vertreiben will. Auch der Typ, der stiehlt und betrügt. Jede, die ihr Kind instrumentalisiert. Selbst die unsäglichen Transaktivisten und ihre manipulierten Follower. Um hier nur einige der eher unangenehmen Teilnehmer an unserem Zirkus zu erwähnen.

Aber das ist noch nicht alles, wenn es darum geht, herauszufinden, wieso du ein guter Mensch bist und diese vielen anderen nicht. Ich behaupte, dass es

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- - - 9. September 2022 - - -

Noch ganz bei Trost, Welt?

In Österreich ist der Adel abgeschafft. So richtig mit allem pipapo. Niemand darf mehr adlige Bezeichnungen verwenden. In Deutschland ist man da nicht ganz so stringent. Von und zu geht gerade noch. Aber ansonsten haben diese Leute nun wahrlich schon lange nichts mehr zu melden. Sie haben auch lang genug neben der christlichen Kirche für Mord und Totschlag, für kolonialistische Ausbeutung und Kriege gesorgt.

Manche Länder halten sich noch einige von ihnen als so genanntes Königshaus. Die darin hausenden werden von den arbeitenden Menschen finanziert und erfüllen eine Rolle wie bei uns der Bundespräsident (und vielleicht auch einmal eine Bundespräsidentin). Nur mit dem Unterschied, dass man sie nicht mehr loswird, außer durch ihr Ableben. Die machen eine Art Werbung für ihr Land. Zumindest glaube ich das, denn es ist mir in meinem langen Leben nicht gelungen herauszufinden, worin ihre Pflicht eigentlich besteht, von der in den Medien immer die Rede ist, meist mit dem Unterton von Mitleid und Anteilnahme, weil diese Pflicht irgendwie wohl ganz besonders schwer ist.

Die sich heimlich eine Monarchie zurückwünschen galten allgemein eigentlich als die ganz besonders Rückständigen und Gestrigen. Die Krönung dieser Seltsams sind die so genannten Reichsbürger, die sich zur Not auch mal rasch selber zum König krönen. Ansonsten kam das für alte Damen in Frage, die sich bei Schwarzwälder Kirschtorte und Eierlikör das Goldene Blatt reinzogen.

Das kann ja auch kein bürgerlicher oder arbeitender Mensch, der seine Sinne beisammen hat allen Ernstes tatsächlich wollen. Monarchie. Hallo? Wir haben gerade alle Hände voll zu tun, um unsere Demokratie vor Angriff von außen (Russland) und Unterwanderung von innen (frauenhassende Männer) zu schützen.

Aber da stirbt eine von denen und jedes, aber auch wirklich jedes Medium textet, dass die Welt für einen Augenblick stehengeblieben sei, informiert uns, wie es jetzt mit der Thronfolge weitergeht und so weiter. Seitenweise! Gestandene Feministinnen, die gestern noch ausführlich um Frauenrechte kämpften, posten nun einen Dank an „madam“. Bitte? Wofür bedankt ihr euch, Frauens? Bei der Angehörigen einer völlig fremden Monarchie?  Keine Verbindung mehr dazu, was Monarchie für uns Frauen und unsere Rechte bedeutet? Ein Land, das mit euch nichts, aber auch rein gar nichts zu tun hat? Weint lieber darüber, dass euer „König“ Steinmeier so dämlich war, sich komplett von Putin und Lawrow einlullen zu lassen. Das bezahlt ihr nämlich gerade mit gewaltigen Preissteigerungen und einer kalten Bude demnächst. Bangt lieber darum, dass nicht einer von den Rechtsradikalen in ein paar Wochen in Österreich zum Präsidenten gewählt wird. Wir waren schon viel zu oft nahe dran, diese Leute salonfähig zu machen.

Eine Ära ginge zu Ende, lese ich. Was hat das mit dieser Frau zu tun, die auf einer fremden Insel Corgis gezüchtet hat, Pferde gehalten und immer wieder mal winkend in irgendeiner Karosse hockte, in der sie durch die Straßen kutschiert wurde? Die hat nichts geprägt, nichts weitergebracht, nichts beeinflusst. Es gibt seit dem Zweiten Weltkrieg keine Ära, die im Zusammenhang mit einer englischen Königin genannt werden könnte. Beruhigt euch mal wieder! Wir haben wahrlich andere Sorgen! Und die Zeit drängt!

- - - 8. September 2022 - - -

Rein ins Raus – Herbst auf dem Rohrberghof

Warum deine Kreativität zu den notwendigen Lebensmitteln zählt

Wozu ist Kunst gut? Warum ein Buch lesen? Bewusst Musik hören. Ein Theaterstück anschauen? Kultur! ach je, Kultur. Ja, Kultur! Kultur kann man nicht nur konsumieren, man kann sie auch selbst produzieren.

Ich sehe viele Leserinnen die Augenbrauen fragend heben, schon höflich nicken aber  innerlich abwinken. Habe ich kein Talent dazu, sagen manche. Keine Zeit, keine Muße, keinen Nerv. Ist das so? Frauen, nun mal langsam. Ich möchte euch die Kunst ans Herz legen. Kunst ist ein Spiel. Und vom Spielerischen haben wir in den letzten Jahren viel zu wenig gehabt in unserer Welt.

Kunst zeigt dir, was du alles kannst. Und das wirkt sich auf dein komplettes Leben aus. Mir hat Kunst vor langen Jahren, als ich ein kleines Migrantenmädchen war mit Null Zukunft und Null Lebensfreude das Leben gerettet, mir eine Zukunft versprochen (und erfüllt) und eine Welt voller Wunder beschert.

Ich bekam einen Lehrer, der mir zeigte, wie man schöpferisch ist und auch den Blick für die große Kunst öffnet. Bis heute bin ich ihm dankbar. Ewig. Ich bin Schriftstellerin geworden, keine Künstlerin. Aber ich gestalte nach wie vor und halte mich sogar für nicht ganz unbegabt.

Malen, zeichnen, bildnerisch gestalten kann Therapie sein. Aber das alles ist noch so viel mehr. Es hebt dein Selbstwertgefühl. Es schenkt dir Träume. Es macht dich stark und gelassen.

Darum ist es mir eine besondere Freude und Ehre, die Grazer Künstlerin Eva- Maria Gugg für einen workshop auf dem Rohrberghof gewonnen zu haben.Mit dieser Veranstaltung eröffnen wir den Herbst auf dem Rohrberghof! Raus aus dem Sommer, rein in den Herbst!

- - - 6. September 2022 - - -

Das Ende einer Epoche

Von Zeit zu Zeit ist es ganz sinnvoll mal den ganz großen Bogen zu schlagen und einen Blick von ganz oben auf das Weltengeschehen zu werden. Jetzt, wo wir auf das letzte Drittel des Jahres 2022 zugehen, ist es soweit.

Wir haben es bald hinter uns. Oder sogar noch vor uns? Eine Epoche geht zu Ende.  Sie begann

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- - - 4. September 2022 - - -

Die Diskriminierungspyramide

oder wieso Identitätspolitik das dümmste Kind des Patriarchats ist

Mich zu unterdrücken ist auf mehrfache Weise in unserer Welt völlig legitim. Ich bin eine Frau, ich bin Migrantin, ich bin Schriftstellerin, ich bin Mutter, ich war alleinerziehend, ich lebte und lebe ohne Protektion oder Schutz von Männern und bin mittlerweile alt. Legitim? Ja, im Patriarchat ist das so. Die Ansammlung schiebt mich auf der Diskriminierungspyramide ganz schön nach unten. Zu den Gebenedeiten.

Aber es ist andererseits superleicht, mich zu einer Unterdrückerin zu machen. Ich lebe im reichen Österreich, ich bin Grundbesitzerin, ich bin weiß (auch wenn ich für Rechte nicht weiß bin), ich bin gebildet, ich bin vernetzt, ich esse hin und wieder Fleisch, sehr selten aber doch Industrienahrung, meine für mich lebenswichtigen Medikamente werden in Indien hergestellt, meine Kleidung wird in Asien produziert. Das entlastet natürlich, ich dürfte, würde man die Pyramide ernstnehmen, ein Stück weit wieder aufsteigen.

Andere sind erheblich mehr Diskriminierungen ausgesetzt. Behinderte Menschen beispielsweise. Menschen mit dunkler Hautfarbe oder aus uns besonders fremden Kulturen. Psychiatrisch Kranke ebenso (ist ein Unterschied zu psychisch Kranken) und manch andere.

Immer wieder hat mich ein solcher Blick auf mein Leben zu der Frage veranlasst, wer ich denn wirklich bin, wenn das alles wegfällt. Mit dieser Frage habe ich in Jahrzehnten auch immer wieder meine Leserinnen und Klientinnen konfrontiert. Folgt man dieser Frage, kommt man irgendwann an den Punkt zu erkennen, dass wir alle eins sind. Diese Erkenntnis führt zu Solidarität, Empathie, löst Vorurteile auf, und macht Rassismus, Chauvinismus und Feindseligkeit unmöglich.

Irgendwie hatte ich gedacht, ich hätte damit wie viele andere ein Rädchen in Richtung Freiheit, Gleichheit, Geschwisterlichkeit weitergedreht. Wie Feministinnen das eben so machen.

Ich habe in meinem Leben mehr Unterdrückung erfahren als ich wahrgenommen habe. Viele Hürden in meinem Leben wertete ich als persönliche Fehler oder glaubte, das ginge allen Menschen, Frau und Mann, ebenso. Erst als mein Blick in diese Richtung geöffnet war, habe ich mich gewehrt. Nicht nur meinetwegen, sondern im Interesse aller Frauen. Erfreulicherweise haben das vor mir und neben mir unzählige andere Frauen auch getan. Die Frauenbewegung der Siebziger/Achtziger/Neunziger ist mittlerweile Legende. Sie hat viel bewegt, viel erreicht. Frauenrechte sind ein fester Begriff geworden. Immer noch umkämpft, aber kollektiv ins Bewusstsein gelangt.

Irgendwann ging es mit der Identitätspolitik los. Ganz ehrenhaft zu Anfang. Gegen Rassismus, gegen Ausgrenzung von Menschen, mit dem lobenswerten Etikett der Inklusivität. Identitätspolitik ist aber das Gegenteil von Inklusivität. Du bist – ich bin – die sind – wir sind. Schwarze Frauen mit deutscher Sozialisation sprachen mir dann die Berechtigung ab, Feministin zu sein. Ich war ja nur eine deutsche Frau. Halt, da konnte ich widersprechen. Ich war ja eine griechische Hanseatin! Das galt aber nicht. Hanseaten waren ja Kolonialisten! Verdammt. Minuspunkt. Aber ich hatte einen Schweizer Pass! Abgelehnt. Das war ja praktisch eine Art Nummernkonto. Kapitalistin also! Gott sei Dank war es dann bald ein österreichischer Pass! Wenigstens das! Ich wollte doch das Matriarchat zurück! Also statt Patriarchat! Wie bei den Bonobos! Ganz schlecht. Das ist gleich überhaupt kein Feminismus, das ist Biologismus. Wenn ich gewusst hätte, dass einige Jahrzehnte später für mich gesprochen hätte, dass ich die Karl-May-Bücher immer schon Scheiße fand. Aber damals war man noch nicht soweit.

Mittlerweile sind wir im Stadium des Bizarren angekommen. Wir kamen in den alten Zeiten noch mit wenig Gegnerschaft aus. Arme gegen Reiche, Arbeitnehmer/innen gegen Arbeitgeber/innen, Frauenrechte gegen Männerprivilegien, rote Politik gegen schwarze Politik, grüne Politik gegen alle.

Doch mittlerweile gibt es diese hierarchische Diskriminierungspyramide. Es geht der Kampf zu einen darum, wer am diskriminiertesten ist. Den ersten Preis erhielte dann zusammengefasst, eine dunkelhäutige, behinderte, jüdische, kopftuchtragende Frau aus Jamaika, deren Vater ein muslimischer Apache war. Wenn es nach den Transaktivisten geht, ist diese Person eigentlich ein Mann, der sich als genau so jemand empfindet, auch wenn er blond, hellhäutig, ohne Religionsbekenntnis, aber mit bleibendem Penis ist, der sich deshalb als Lesbe bezeichnet, weil er auf Frauen steht und dessen Familie seit dem Dreißigjährigen Krieg aus Pinneberg stammt.

Da kann natürlich keine Frau mit ihren lächerlichen Unterdrückungserfahrungen mithalten. Die sind auf einmal gar nichts mehr wert. Wenn wir nicht aufpassen, landen wir Frauen ganz bald als patriarchale Kriegsgewinnlerinnen ganz oben, wahrscheinlich von der Pharmaindustrie bezahlt, gleich unter der Spitze, die vom inzwischen schon legendär gewordenen alten weißen Mann besetzt ist, der von niemand unterdrückt wird, aber alle anderen unter ihm ganz doll unterdrückt.

Womit der Feind aller dann ja schon feststünde, oder? Der alte weiße Mann! Selbst schuld! Er könnte sich ja wenigstens als gefühlte Frau erklären, dann wäre er aus der Schusslinie und die Frauen endlich auch offiziell die Hauptschuldigen.

Halt! Nein! So funktioniert Identitätspolitik nicht! Natürlich bleibt der alte weiße Mann der Feind. Die Frauen treten auch nicht an seine Stelle auf der Diskriminierungshierarchiepyramide, denn es gibt auf einmal Frauen gar nicht mehr. Sie sind jetzt nur eine kleine Gruppe von vielen. Denn man muss an alle die denken, die noch viel mehr diskriminiert werden, wie schon erwähnt. Vor allem der weiße Mann aus Pinneberg. Also die gefühlte Frau. Der/die kann nämlich alles das, was Frauen können. Zum Beispiel auf Highheels gehen und Kinder gebären. Man braucht die Frauen also gar nicht mehr. Ja, das mit dem Kinderkriegen wird er auch hinkriegen. Oder die Frauen zu Gebärmüttern auf zwei Beinen erklären, falls sein Frausein doch nicht in allen Punkten hinhaut.

Da stehen wir augenblicklich. Der weiße Mann in Frauenkleidern spricht den Frauen, also der Basis der Diskriminierungspyramide ihre Existenzberechtigung ab. Das heißt denen, die den ganzen Laden auf ihren Schultern tragen.

Wohin soll das führen? Wohin wird es uns führen, wenn die Transaktivisten es schaffen, sich zum Gewinner der Diskriminierungsolympiade zu erklären?

Dann wird es kompliziert und das könnte eventuell unsere Rettung sein. Denn die Identitätspolitik wird von ganz rechts und ganz links betrieben. Wobei wir es jetzt mit der von links zu tun haben.

Es gibt einen alten Grundsatz, den nur ehemalige Linke kennen und aussprechen, nämlich: was von links kommt spaltet sich zuverlässig bis die ganze Angelegenheit in mikroskopisch kleine Grüppchen atomisiert wurde. Das wird auch diesmal passieren, da habe ich keine Sorge. Die Frage ist nur, was auf dem Wege mit meinen Interessen passiert. Natürlich nicht meine persönlichen Interessen. Ich kann mir die ganzen linken Identitären ebenso vom Leibe halten wie die von rechts. Ich meine die Interessen von Frauen. Von Müttern, Alleinerziehenden, Lesben, Sportlerinnen, Karrierefrauen, Politikerinnen, die Vielen in den sozialen, pädagogischen und Gesundheitsberufen.

Noch besser wäre es, wenn die Basis der Pyramide, also wir Frauen, aufhört, das Ganze auf ihren Schultern zu tragen.

Denn wer die Frauen kontrolliert, hat die Macht auf Erden. Warum wohl sonst glaubt ihr, geht das Theater gegen die Frauen auf einmal wieder los. Frauen haben sich viel Raum erobert in den vergangenen Jahrzehnten seit Ende des Weltkrieges. Das nimmt jetzt Formen an, die Männer das Fürchten lehrt. Daher der Angriff. Und wieso auch nicht. Es ist ganz leicht Frauen zu kontrollieren. Leider. Immer noch! Aber schwerer als je in den vergangenen 5000 Jahren. Nutzen wir unsere Chance! Auch das ist eine alte Kämpferinnenweisheit: Das, was man bekämpft, lässt man dadurch erstarken. Sollen sie uns also ruhig bekämpfen. Das macht uns stark! Frauen werden am Ende noch mehr Raum eingenommen haben als bisher! Bis diese verdammte Pyramide abgeschafft ist. Am besten funktioniert es, wenn wir alle geschlossen unseren Platz ganz unten einfach verlassen. Geht nicht? Geht nicht gibt’s nicht.

- - - 4. September 2022 - - -

Exponentielle Entwicklung

Wenn du das ungewöhnliche Glück hast, einer Wunschfee zu begegnen (was natürlich nur passieren kann, wenn du an so etwas wie eine Wunschfee glaubst), dann wünsche dir die Fähigkeit und Gelegenheit zu exponentieller Entwicklung.

Der Begriff „exponentiell“ ist seit den Anfängen der Pandemie ziemlich in Verruf geraten und auch sonst hat er so seine Abgründe.

Aber im Zusammenhang mit Glück und Freude macht er richtig was her!

Natürlich gibt es exponentielles Glück nicht pur. Nicht einmal bei

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